Sie gründete 2013 die EAT-Initiative, und ihr Ziel ist es, das globale System der Lebensmittelproduktion zu verändern und der wachsenden Weltbevölkerung Zugang zu gesunder, nährstoffreicher Nahrung zu sichern, die auf nachhaltige Weise produziert wird. Gunhild hat wirklich die Augen für Tang und Algen geöffnet und weiß, dass sie bereits ein natürlicher Bestandteil der asiatischen Ernährung sind. Bei der Veranstaltung erzählte sie den Gästen von den Möglichkeiten des Einsatzes von Seetang und anderen niedrig-trophischen Arten als Nahrungsmittel der Zukunft. Sie hat außerdem die Forschungskooperation Blue Food Assessment ins Leben gerufen – eine Artikelserie in Nature, die auf dem EAT-Lancet-Bericht aufbaut. Diese Zusammenarbeit untersucht, was und wie wir die Lebensmittelproduktion aus dem Meer skalieren können, um den Ernährungsbedarf einer wachsenden Bevölkerung nachhaltig zu decken. Die Schlussfolgerung ist, dass wir in der Wertschöpfungskette viel weiter nach unten gehen müssen – zu kleinen Fischen wie Sardinen, zu Muscheln sowie zu Tang und Algen.
Gunhild ist leidenschaftlich, präsent und äußerst kompetent. Sie hat die Kraft, den Wandel voranzutreiben, den wir brauchen, um eine regenerative Produktion gesunder und sauberer Rohstoffe zu sichern. Deshalb sind wir ihr für ihr Engagement, die Zusammenarbeit und ihre Freundschaft sehr dankbar. Gemeinsam schaffen wir das!








